Russland

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Russland´s schönste Reiseziele - Tourismus

Der russische Tourismus steckt noch immer in den Anfängen. Die meisten Ausländer bereisen die beiden Metropolen Moskau und Sankt Petersburg. Und dies zumeist in organisierten Gruppenreisen. Daneben sind Ziele wie die Krim und seit 2014 Sotschi und die Schwarzmeerküste attraktive Orte.

Zwar kommen fast eine Million Deutsche pro Jahr nach Russland, und sie bilden damit die größte ausländische Gruppe, doch die übergroße Mehrheit reist geschäftlich. Es dürften zwischen 100.000 und 200.000 deutsche Touristen sein, die sich an den landschaftlichen Attraktionen Russlands erfreuen wollen.

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Nur sehr wenige Reisende zieht es bislang nach Sibirien, in den Kaukasus oder in den Ural. Das mag zum einen an der weitestgehend fehlenden komfortablen Infrastruktur liegen, aber sicher auch am fehlenden Wissen über die Attraktivität der Reiseziele. Reisefans und Naturfreunde, die Kanada oder Alaska mögen, werden in Sibirien ihr Paradies finden. Weitestgehend unberührte Natur, unendliche Wildnis, atemberaubende Landschaften, artenreiche Tierwelt und absolute Einsamkeit findet man hier wie kaum sonst auf der Welt.

Der Kaukasus

Der Kaukasus ist das höchste Gebirge Europas mit dem Elbrus als höchsten Berg Europas und Russlands. Er misst 5.642m Höhe und ragt majestätisch mit weiss vergletscherter Spitze aus der Steppenlandschaft. Die Gebirgskette des Kaukasus ist ungefähr 1100 Km lang und 180 Km breit. Sie besteht aus dem großen Kaukasus und dem kleinen Kaukasus, in dem die höchsten Gipfel liegen. Da das Gebirge sehr südlich liegt und zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer eingebettet ist, ist es in unteren Gebirgslagen recht warm und subtropisch. Die Niederschlagsmengen sind sehr hoch. Die Schneegrenze liegt zwischen 3200 und 3800m.

Durch die olympischen Winterspiele 2014 wurde die nordwestliche Region um Sotschi mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Es gibt ein schönes Skigebiet und ausreichend gute Unterkünfte. Im Rest des Gebirges ist die Situation anders. Hier gibt es kaum Hotels nach europäischem Standard. Die Bergbevölkerung lebt sehr einfach und zurück gezogen. Touren ins Gebirge und speziell zum Elbrus müssen gut vorbereitet und organisiert sein. Dafür kann man im Kaukasus eine imposante und einsame Hochgebirgswelt erleben. => mehr

Elbrus im Kaukasus

Sotschi

Sotschi

Südsibirien - das Altaigebirge und der Baikalsee

Südsibirien ist in den Sommermonaten ein Genuss der besonderen Art. Es ist meist sonnig und recht warm, und es gilt eine außergewöhnliche Landschaft zu entdecken. Das Südost-Sibirische Bergland zieht sich von der Grenze Kasachstans entlang der der Mongolei bis an den Pazifik. Die schönsten Abschnitte liegen dabei in den leichter zugänglichen westlichen Regionen zwischen den Städten Barnaul und Irkutsk.

Das Altai-Gebirge liegt im Zentrum des asiatischen Kontinents und erhebt sich mit dem Belucha, dem höchsten Berg des Altai und Sibiriens, bis 4.506m. Eine herrliche Hochgebirgslandschaft, die den Alpen ähnelt, aber von unberührter Schönheit und Einsamkeit ist. Von Barnaul aus kommt man mit dem Auto bis fast zum Fuße des Belucha-Massivs nach Tjungur und kann von dort aus Wandern. Die beiden imposantesten Gipfelgrate sind Katun und Chuya.

Auch das westliche und östliche Sajan-Gebirge zwischen Altai und Irkutsk bietet eine wunderbare Berglandschaft, die durchfahren oder durchwandert werden kann. Der höchste Gipfel - Munku Sardyk - erreicht hier eine Höhe von 3.491m an der Grenze zur Mongolei. Im Einzugsbereich beider Gebirge entspringen die größten Ströme Sibiriens

Östlich des Sajan-Gebirges liegt der legendäre Baikalsee. Mit 636 Km Länge, 82 Km Breite und einer Fläche von 31.722 Qkm ist er der siebtgrößte See der Welt. Aufgrund seiner enormen Tiefe von 1.642m fasst er 23.615 Kubikkilometer Süßwasser, was ihn zum größten Süßwasserreservoir der Welt macht. Der Baikalsee ist auch im Sommer sehr kalt (<10 Grad). Von Ende November bis März ist er zugefroren.

Im Nordosten des Sees erhebt sich das Baikalgebirge und an der mittleren Westseite entspringt die Lena. Entwässert wird der See durch die Angara, die durch das 70 Km entfernte Irkutsk fließt. => mehr

Belucha im Altai

Altai Katun

Baikalsee

Kamtschatka

Die Halbinsel Kamtschatka liegt zwischen dem Ochotskischen Meer und dem Pazifik und ist mit 370.000 Qkm Fläche größer als Deutschland. Nur etwa 400.000 Menschen leben hier, die Hälfte in der Region um die Hafenstadt Petropawlowsk-Kamchatsky, Fischerei- und Marinestützpunkt.

Kamtschatka war lange militärisches Sperrgebiet und für Besucher unzugänglich. Mittlerweile sind große Teile des Landes in Nationalparks unter Naturschutz gestellt, und der Tourismus entwickelt sich zu einem kleinen Wirtschaftsfaktor. Die Schönheit der spektakulären Naturlandschaft hat sich noch nicht überall herum gesprochen, doch sie steht dem Westen Kanadas und Alaskas in nichts nach. Den Unterschied machen die etwa 160 Vulkankegel aus, die bis zu 4750m in den Himmel ragen und eine faszinierende Kulisse bilden. Kamtschatka ist weitgehend unberührt und wird von etwa 10.000 großen Braunbären durchstreift. Daneben lebt hier der Riesenseeadler von den gigantischen Lachsbeständen, die jeden Sommer zum Ablaichen die Flüsse hinaufziehen. Dann sieht man auch Bären in großen Zahlen beim Fischschmauß.

Geführte Touren zu den attraktivsten Plätzen der Halbinsel kann man bei Spezialagenturen buchen. Im Angebot sind Angelreisen oder Outdoor-Trecking-Reisen, die von Petropawlowsk aus starten und entlang der Vulkan-Gebirgskette nach Norden führen. Dabei werden nicht nur die höchsten Vulkane besichtigt, wie der Kamen (4.579m) und der Klychevskaja (4.750m), sondern auch das Tal der Geysire und der Kronotzky-See. Tiersichtungen sind garantiert. => mehr

Petropawlowsk

Kamtschatka-Vulkane

Braunbär und Lachs

Flussfahrten auf russischen Strömen

Deutsche Spezial-Reiseagenturen bieten in den Sommermonaten mehrtägige Schiffskreuzfahrten auf der Wolga oder in Sibirien auf dem Ob, dem Irtysch, dem Jenissei oder der Lena an. Dies ist eine bequeme und wunderbare Art, die Taiga hautnah zu erleben, ohne sich mit Mückenschwärmen und Sumpfgebieten herumschlagen zu müssen. Komfortable und rustikale Fluss-Kreuzfahrtschiffe gleiten gemächlich über die breiten Wasserwege von den Unterläufen quer durch Russland bis zum Polarmeer. Startpunkte sind Omsk (Irtysch), Novosibirsk (Ob), Krasnojarsk (Jenissei) oder Jakutsk (Lena). Auch Wolga-Don Kreuzfahrten sind im Angebot. Ab Moskau / Jaroslavl die Wolga hinab bis Wolgograd und weiter bis Rostov.


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